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    Zufall, Glück, Wahrscheinlichkeiten - beim EuroJackpot braucht es ein wenig von allem!

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    Zufall, Glück, Statistik - Zahlen beim EuroJackpot vorhersehbar?

    Dem Glück beim EuroJackpot ein wenig nachhelfen - das wünschen sich viele, die vom großen Lotto-Gewinn träumen. Vielleicht gibt es ja doch eine magische Formel, mit der sich die Gewinnzahlen vorhersagen lassen. Tatsächlich lässt sich die Ziehung der Zahlen sogar mit einer mathematischen Formel beschreiben. Mit Weissagen hat dies trotzdem nur wenig zu tun, erklärt nun ein ehemaliger Mathematik-Professor.

    Wie viel Zufall kennt die Natur?

    Es gibt sie, diese wenigen und vor allem unglaublichen Fälle, irgendwo auf der Welt zumindest. Die Rede ist von den Glückspilzen, die nicht nur einmal, sondern gleich zweimal oder sogar noch öfter einen großen Gewinn im Lottospiel absahnen. Beim EuroJackpot ist zwar bis dato noch kein Fall bekannt, bei dem ein Spieler doppeltes Glück hatte, doch bei anderen Lotterien ist es durchaus vorgekommen.

    Aber hat dies wirklich mit Glück zu tun? Oder wissen manche Spieler einfach mehr als andere? Glaubt man dem ehemaligen Mathematik-Professor Ulrich Herkenrath, dann ist weder das eine noch das andere korrekt. Denn am Ende lässt sich jeder Gewinn, sei er auch noch so unwahrscheinlich, mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung erklären - und somit auch rechtfertigen.

    Der Professor ist Zufallsforscher und beschäftigte sich während seiner aktiven akademischen Laufbahn mit so manch statistischer Kuriosität. Beim EuroJackpot ist sich Professor Herkenrath jedoch sicher: Glück, Täuschung, Vorhersagung, all dies ist bei der Ziehung der Gewinnzahlen sicherlich nicht vorhanden. Denn es handle sich im mathematischen Sinne ganz einfach um ein Zufallsexperiment.

    Von Ordnung zu Unordnung: die Entropie!

    EuroJackpot zu spielen ist relativ simpel. Man kann sogar online seinen Tippschein abgeben. Die Stochastik, also die Wahrscheinlichkeitsrechnung, hingegen ist sehr komplex. Tatsächlich spielt die Wahrscheinlichkeit aber nicht nur beim EuroJackpot eine große Rolle, sie ist auch in der Physik und Mathematik ein zentrales Thema. Seit jeher streiten Mathematiker, Physiker und Metaphysiker darüber, wie viel Einfluss der Zufall auf das menschliche Schicksal hat - oder wie vorhersagbar die Realität ist.

    Eine Einigung gab es bislang nicht. Gemeinhin wird aber davon ausgegangen, dass (so besagt es ein physikalisches Gesetz) das Universum von Natur aus von einem geordneten Zustand in einen ungeordneten Zustand übergeht. Man nennt dieses Phänomen Entropie. Diese sei praktisch überall anzutreffen, und sie spielt gewissermaßen auch beim EuroJackpot eine Rolle, wenn auch in entgegengesetzte Richtung.

    Denn welche Zahlen am Ende einer Ziehung letztlich die Gewinnzahlen sind, ergibt sich aus einem Prozess, der mathematisch kaum zu beschreiben ist, zu vielzählig sind die Variablen. Beim EuroJackpot reihen sich ungeordnete Zahlen also in eine geordnete, richtige Reihenfolge, praktisch wider die Natur.

    Jede Strategie ist die richtige!

    Die Mathematik besagt, dass die Gewinnwahrscheinlichkeit für die Gewinnklasse 4 beim EuroJackpot bei 1 zu 15.134 liegt. Somit lässt sich zwar sagen, wie oft gespielt werden müsste, um einmal den großen Gewinn einzufahren, nur leider lässt sich mit dieser Wahrscheinlichkeit keine konkrete Zahlenreihe benennen.

    Die Mathematik hilft also nicht beim EuroJackpot, Wahrscheinlichkeiten ebenso wenig. Doch dieser eher traurige Fakt mag auch etwas Gutes haben: Denn letztlich bedeutet dies, dass alle Tippstrategien und Philosophien über Glück, Zufall und Vorhersagbarkeit ihre Daseinsberechtigung haben - und am Ende womöglich doch in das ganz persönliche Glück münden. Wen interessiert es da schon, was die Physik und die Mathematik dazu sagen?

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